Juniorinnen U16: Niederlage im Aufstiegsfinale

Handball Emmen – HSG Mythen-Shooters 35:26 (17:12)
Juniorinnen U16
Die U16-Juniorinnen der HSG Mythen-Shooters haben die Teilnahme an den Aufstiegsspielen für die Inter-Klasse verpasst. Im entscheidenden Spiel vom vergangenen Samstag hätte gegen Handball Emmen ein Punkt zur Qualifikation genügt. Am Ende standen die Schwyzerinnen aber mit leeren Händen da.

Nervöse Shooters
20 Minuten lang lag der benötigte Punktgewinn für die Shooters in Reichweite, obschon die Gäste in der Emmener Rossmoos-Halle von Beginn an einen nervösen Eindruck hinterliessen und sich zu viele Ballverluste leisteten. Dank einer starken Defensive hielten die Gäste das Geschehen aber zunächst ausgeglichen, ehe die Gastgeberinnen kurz vor Ablauf der ersten 20 Minuten erstmals mit vier Treffern vorlegen konnten. Darauf hatten die Shooters keine passende Antwort mehr bereit. Und weil die Gäste mit zunehmender Spieldauer auch in der Abwehr zu schwächeln begannen, entwickelte sich die Partie im zweiten Durchgang immer mehr zu einer einseitigen Angelegenheit zu Gunsten der Luzernerinnen. Nach 40 Minuten hatten diese schon mit sieben Toren vorgelegt, zehn Zeigerumdrehungen später betrug ihr Vorsprung schon zwölf Treffer. Die sich anbahnende Niederlage sorgte im Shooters-Auftritt für einen Knick, es fehlte zu sehr am nötigen Willen, um nochmals eine Portion Kampfgeist abzurufen. Immerhin gelang es in den letzten zehn Minuten gleichwohl noch, den Rückstand etwas zu verkürzen.

Viele Fortschritte verzeichnet
Die Saison endete für die U16-Juniorinnen damit ohne Happy End. Deswegen von einer missratenen Spielzeit zu sprechen, wäre aber falsch. Zwar mussten die Shooters nach der Hinrunde, welche sie noch in der Inter-Klasse bestritten, sieglos in den sauren Abstiegsapfel beissen. Schon da aber waren mit zunehmender Dauer der Saison klare Fortschritte zu verzeichnen gewesen. Diese wurden nach der Weihnachtspause in der Promotions-Liga dann auch mit Siegen belohnt. Die vielen Fortschritte, welche jede einzelne Spielerin abrufen konnte, dürfen genauso als positiver Aspekt in die Saisonbilanz einbezogen werden wie die Tatsache, dass die Akteurinnen nach der schwierigen ersten Saisonhälfte nie die Köpfe hängen liessen und stets seriös weiterarbeiteten. Der Lohn dafür folgte mit den ersten Siegen zu Beginn des Jahres prompt.
Die Aufstellung:
Reding; Annen, Betschart, Büeler, Hunziker, Kaplan, Krug, Merz, Müller, Sejdic, Torelli, Zgraggen.

     
   
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
   
     
   
     
     

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